Spengler
und
Kupferschmiede

Der Spengler – ein Metallberuf mit langer
Tradition
Lehrzeit: 3 Jahre
Die Berufsbezeichnung „Spengler“ ist seit dem 14. Jahrhundert belegt, und hat sich aus den Berufen Spangler, Flaschner, und Klampferer entwickelt.
Spengler arbeiten an allem, was aus Blech ist. Als Bauspengler im Dach- und Fassadenbau, als Lüftungsspengler bei der Herstellung von Gehäusen und Verkleidungen für Lüftungs- und Klimaanlagen. Am Dach ist er neben der Herstellung von Blechdächern für alle Bereiche zuständig, wo man einen verlässlichen Regenschutz braucht. Die Teile, die der Spengler auf der Baustelle verarbeitet, werden in der Werkstätte maßgenau vorbereitet. Die Handwerkskunst des Spenglers ist heute auch besonders bei der Sanierung von Altbauten sehr gefragt.
Die Arbeitstätigkeit des Spenglers umfasst die Verarbeitung von Feinblechen aus den verschiedensten Metallen wie:
Erforderliche Fähigkeiten:
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In der Berufsschule findet die praktische Ausbildung in folgenden Fachbereichen statt:
Manuelle
Blecharbeitung:
umfangreiche handwerkliche Fähigkeiten werden vermittelt, wie Schweifen,
Bördeln, Falzen, Treiben, Nieten usw.
Schweißtechnik:
MAG-MIG-WIG Schweißen/ E – Handschweißen/Gasschmelzschweißen
Löttechnik:
Weich- und Härtlöten
Die Vielseitigkeit des Spenglerhandwerks
Der Bauspengler :
Fertigt und montiert Blechdächer, Einfassungen, Fassadenverkleidungen, Dachentwässerungen.
Der Lüftungsspengler:
Erzeugung und Montage von Lüftungsrohren und deren Formstücke. Anwendung in Fabriken, in Werkstätten, in Krankenhäuser, in Großküchen und in Restaurants.
Der Galanteriespengler:
Der Galanteriespengler ist der kreative Künstler in der Spenglerzunft. Er fertigt Kunstgegenstände und Verzierungen.
Der Ornamentenspengler:
Er fertigt die zugehörigen Ornamente wie etwa Turmspitzen und Zierladen. Außerdem erzeugt er Blechbuchstaben aller Art.
Dem Spengler verwandte Berufe:
Kupferschmied – Blechschlosser – Karosseriebautechniker
Verfasser: Heinz Wratschko